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Bundestagswahl: Nur noch 13 Prozent würden Laschet wählen

  • Laut einer aktuellen Umfrage verliert Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet weiter an Zustimmung.
  • Nur noch 13 Prozent der Deutschen würden ihn direkt zum Bundeskanzler wählen.
  • Olaf Scholz (SPD) gewinnt hingegen weiter an Boden und erreicht 22 Prozent.
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Nur noch 13 Prozent der Deutschen würden Unions-Spitzenkandidaten Armin Laschet direkt zum Bundeskanzler wählen. Das hat der Sonntagstrend des Instituts Insa ergeben. Insgesamt bleibt die Union aber bei den Zustimmungswerten vorn und erreicht wie in der Vorwoche 27 Prozent.

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz rückt damit weiter vor. Bei der Frage, wen die Deutschen direkt zum Kanzler wählen würden, schafft er es auf 22 Prozent. Damit legte Scholz in der von der “Bild am Sonntag” in Auftrag gegebenen Umfrage zufolge einen weiteren Prozentpunkt zu.

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Damit liegt der SPD-Spitzenkandidat nun neun Prozentpunkte vor Armin Laschet. Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock verliert derweil in den Zustimmungswerten ebenfalls einen Punkt und liegt wie Unions-Kandidat Laschet bei 13 Prozent.

Auch zwei andere Umfragen hatten zuletzt Scholz vor Laschet gesehen. Im jüngsten ZDF-“Politbarometer” sagten 34 Prozent (plus sechs Punkte innerhalb von zwei Wochen), dass ihnen Scholz als Kanzler “am liebsten” wäre, gefolgt von 29 Prozent für Laschet (minus acht) und 20 Prozent für Baerbock (plus zwei). Einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge würden sich 20 Prozent für Scholz entscheiden, wenn Kanzler oder Kanzlerin direkt wählbar wäre. 15 Prozent würden Laschet wählen, 13 Prozent Baerbock.

Bei den Zustimmungswerten der Parteien bleibt die Union derweil vorn. Wäre am Sonntag Bundestagswahl würden 27 Prozent CDU/CSU wählen. Auf dem zweiten Platz befinden sich deutlich abgeschlagen die Grünen (18 Prozent) und auf dem dritten Platz die SPD (17 Prozent). Die FDP erreicht 13 Prozent, die AfD 11 Prozent. Die Linke schafft in der Umfrage 6 Prozent.

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Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

RND/dpa/ag

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