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Bundestagswahl: Freie Wähler küren Aiwanger zum Spitzenkandidaten

  • Die Freien Wähler gehen mit Hubert Aiwanger als Spitzenkandidat ins Bundestagswahlrennen.
  • Der bayerische Vize-Ministerpräsident spricht von „gesundem Menschenverstand“, der mit der Partei nach Berlin komme.
  • In Umfragen fehlt bislang aber noch einiges bis zur Fünf-Prozent-Hürde.
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Berlin. Bayerns Vize-Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ist nun auch bundesweiter Spitzenkandidat der Freien Wähler für die Bundestagswahl im September. Aiwanger, der auch Bundesvorsitzender ist, wurde auf einem kleinen Parteitag am Wochenende gekürt, wie die Freien Wähler am Montag mitteilten.

„Gesunder Menschenverstand kommt mit uns nach Berlin, der fehlt im Bundestag“, sagte Aiwanger am Montag. „Nur durch die Freien Wähler als zukünftiger Koalitionspartner in einer Bundesregierung sind bürgerliche Mehrheiten möglich.“ Die Freien Wähler seien regierungsfähig und seien „Garanten für eine vernünftige Mitte“.

Umfragen hatten die Freien Wähler in den vergangenen Monaten bundesweit bei maximal rund 3 Prozent gesehen. Aiwanger setzt allerdings darauf, die Fünf-Prozent-Hürde am Ende überspringen zu können - und hofft dann auch gleich auf eine Regierungsbeteiligung. Bei der vergangenen Bundestagswahl hatten die Freien Wähler mit exakt einem Prozent den Einzug in den Bundestag klar verpasst.

RND/dpa

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