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Verlieren die Grünen im ARD-Deutschlandtrend? So würden die Bürger wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre

  • Einer aktuellen Umfrage zufolge liegt die Union weiterhin vor Grünen und SPD.
  • Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, kämen CDU/CSU auf 28 Prozent der Stimmen.
  • Die Grünen bleiben bei 20 Prozent.
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Berlin. Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, könnte die Union 28 Prozent der Stimmen erreichen. Das hat eine aktuelle Umfrage des ARD-Deutschlandtrends ergeben. Im Vergleich zum Vormonat ist das Umfrageergebnis von CDU/CSU unverändert.

Auch die Grünen bleiben konstant. 20 Prozent der Deutschen würden sie wählen. Um einen Prozentpunkt zulegen konnte hingegen die SPD. Sie würde 15 Prozent der Stimmen erreichen. AfD und FDP verlieren einen Prozentpunkt und kommen jeweils auf 11 Prozent der Stimmen. Die Linke bleibt unverändert bei 7 Prozent.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Das Institut gibt eine statistische Fehlertoleranz von 2 bis 3 Prozentpunkten an. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

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Der Wunsch nach umfassenden Veränderungen ist im Vergleich zur Zeit vor der letzten Bundestagswahl 2017 gestiegen. Auf die Frage, ob sie sich nach der Bundestagswahl „einen grundlegenden Wandel“ wünschten, „einige Kurskorrekturen“ oder ob „alles im Wesentlichen so bleiben“ sollte wie es ist, sprachen sich 34 Prozent (+15) für einen grundlegenden Wandel aus. 57 Prozent (-11) wünschen sich Kurskorrekturen, 7 Prozent (-4) sehen keinen Veränderungsbedarf.

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Könnten die Deutschen ihren Kanzler oder ihre Kanzlerin direkt bestimmen, würden sich die meisten für Olaf Scholz (SPD) entscheiden: 29 Prozent (+3 Punkte im Vergleich zum Vormonat). Für Armin Laschet (CDU) würden 28 Prozent stimmen (-1), Annalena Baerbock (Grüne) käme auf 18 Prozent (+2). Ein Viertel der Befragten machte keine Angaben oder antwortete mit „weiß nicht“.

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In der Corona-Pandemie machen sich der Umfrage zufolge 62 Prozent sehr große oder große Sorgen, dass die Infektionen in den kommenden Wochen wieder deutlich steigen könnten. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) zeigen sich wegen neuer Varianten des Coronavirus wie der sogenannten Delta-Mutation besorgt. 79 Prozent der Wahlberechtigten und 89 Prozent der Eltern mit schulpflichtigen Kindern befürchten im Zusammenhang mit der Pandemie Beeinträchtigungen in der Entwicklung von Kindern.

Der Deutschlandtrend ist eine repräsentative Umfrage von Infratest dimap. Befragt wurden vom 28. bis 30. Juni 1317 Wahlberechtigte in Deutschland (Telefoninterviews und Onlineinterviews). Die Fehlertoleranz liegt bei 2 (bei einem Anteilswert von 10 Prozent) bis 3 (bei einem Anteilswert von 50 Prozent) Prozent.

RND/ag/dpa

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