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Überraschung bei den Erstwählern: FDP stärkste Kraft, AfD auf dem letzten Platz

  • Wenn bei der Bundestagswahl lediglich Erstwähler hätten abstimmen dürfen, dann wäre die FDP laut einer Nachwahlumfrage stärkste Kraft geworden.
  • SPD oder Union schaffen es noch nicht einmal auf Platz zwei.
  • Die Linke landet knapp vor der AfD.
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Bei der Bundestagswahl 2021 haben sich Erstwählende laut einer Nachwahlbefragung von Infratest Dimap für die ARD mehrheitlich für die FDP ausgesprochen. Der Analyse zufolge schneidet die FDP mit 23 Prozent in dieser Gruppe am besten ab.

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Knapp dahinter liegen die Grünen mit 22 Prozent. Darauf folgen laut Infratest Dimap die SPD mit 15 Prozent und die Union aus CDU und CSU mit 10 Prozent. Die Linke kommt demnach auf 8 Prozent, die AfD auf 7 Prozent.

Bei den 18- bis 25-Jährigen zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Dort liegen FDP und Grüne Kopf an Kopf bei 22 Prozent. Auch bei dieser Wählergruppe landet die SPD mit 14 Prozent auf Platz drei.

Für die Union hat sich nur jeder Zehnte zwischen 18- und 25-Jahren entschieden. Linke und AfD teilen sich mit 8 Prozent Zustimmung den letzten Platz.

Bei der FDP jubelt man über die Nachwahlbefragung. Konstantin Kuhle, innenpolitischer Sprecher der Liberalen, schreibt bei Twitter:

Laut aktueller Hochrechnung von Infratest Dimap für die ARD (Stand: 21.15 Uhr, 26.9.) kommt die FDP bei der Bundestagswahl auf 11,5 Prozent. Die SPD verbesserte ihr Ergebnis von der vorherigen Bundes­tags­wahl vor vier Jahren deutlich und erreicht nun 25,7 Prozent. Die CDU/CSU verzeichnet klare Einbußen und kommt auf 24,5 Prozent. Es wäre das schlechteste Ergebnis bei einer Bundes­tagswahl für die Union.

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Die Grünen können gegenüber 2017 stark zulegen, landen aber nur auf Platz drei mit 14,3 Prozent der Stimmen. Die AfD erreicht 10,5 Prozent der Stimmen. Die Linke liegt bei 5,0 Prozent. Sonstige kommen gemeinsam auf 8,5 Prozent.

RND/fw mit Material der dpa

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