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Bundesregierung will Labore verpflichten, nach mutierten Corona-Viren zu suchen

In Corona-Laboren soll auch nach Mutationen gesucht werden.

Berlin. Die Bundesregierung will Labore im Kampf gegen die Ausbreitung neuer Mutationen des Coronavirus zur „molekularen Surveillance“ verpflichten, also zur Überwachung der Verbreitung der Krankheitserreger. Das sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Samstag bei einer Pressekonferenz zum bevorstehenden Corona-Impfstart in Deutschland. Das jüngst verabschiedete dritte Infektionsschutzgesetz habe die Möglichkeiten dazu geschaffen, die nun zeitnah genutzt werden sollen.

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Bereits jetzt arbeite das Gesundheitsministerium eng mit dem Team des Virologen Christian Drosten an der Berliner Charité zusammen, um die Ausbreitung mutierter Coronaviren in Deutschland zu überwachen.

In Großbritannien war zuletzt eine mutierte Variante des Coronavirus aufgetaucht. Sie ist möglicherweise deutlich ansteckender als die bisher bekannte Form. Bei einer Frau, die am 20. Dezember aus Großbritannien nach Baden-Württemberg einreiste, wurde am Donnerstag zum ersten Mal in Deutschland die mutierte Variante B.1.1.7 festgestellt, wie das Gesundheitsministerium in Stuttgart mitteilte. Die Frau habe milde Krankheitssymptome und befinde sich in häuslicher Isolation. Drei enge Kontaktpersonen seien ebenfalls in Quarantäne.

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RND/feh/dpa

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