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Bundesregierung hat keine konkreten Erwartungen an Putin-Biden-Treffen

  • In Genf treffen sich US-Präsident Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Putin zu lang erwarteten Gesprächen.
  • Die Bundesregierung hat mitgeteilt, dass sie keine konkreten Erwartungen an die beiden hätte.
  • Trotzdem hatte Regierungssprecher Steffen Seibert noch eine konkrete Forderung an Russland.
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Berlin. Die Bundesregierung hat das Gipfeltreffen zwischen dem US-Präsidenten Joe Biden und dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Genf erneut begrüßt. Konkrete Erwartungen an die beiden wollte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch aber nicht äußern. Es sei nicht angebracht, schon vor dem Gipfel einen „Erwartungskatalog“ zu präsentieren.

Seibert forderte Russland aber noch einmal zu einer „konstruktiven Mitwirkung“ an der Lösung des Konflikts in der Ostukraine auf. Der Frage, ob man auch die USA in die Gespräche zwischen der Ukraine und Russland unter Vermittlung Deutschlands und Frankreichs einbinden sollte, wich der Regierungssprecher aus.

Er wies lediglich darauf hin, dass die 2014 gestarteten Gespräche im sogenannten Normandie-Format „immer in enger Abstimmung mit den jeweiligen Regierungen in Washington durchgeführt worden“ seien. Die Bundesregierung bemüht sich derzeit, die auf Eis liegenden Gespräche wieder in Gang zu bringen.

RND/dpa

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