Bundesregierung gibt keine Corona-Entwarnung für den Sommer

  • Die dritte Welle ist gebrochen, die Corona-Infektionszahlen sinken.
  • Die Bundesregierung hält eine Entwarnung für den Sommer dennoch für zu früh.
  • Regierungssprecher Seibert verweist auf den Inzidenzwert von fünf - im vergangenen Jahr um diese Zeit.
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Berlin. Die Bundesregierung sieht trotz der Entspannung der Corona-Lage noch keinen Anlass zur Entwarnung auch für den Sommer. Die täglich fallenden Neuinfektionszahlen und die mit großem Schwung laufende Impfkampagne könnten zuversichtlich machen, aber nicht voreilig, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. „Wir haben noch nicht die Voraussetzungen dafür erreicht, einen genauso entspannten Sommer wie letztes Jahr zu genießen.“ Ziel müsse bleiben, die Zahl der Ansteckungen deutlich weiter zu senken.

Vor einem Jahr habe die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz um diese Zeit bei fünf gelegen, erläuterte Seibert - am Montag waren es laut Robert Koch-Institut (RKI) 83,1 gemeldete neue Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Seibert verwies für das Ziel, die Zahlen weiter zu senken, auf Länder wie Schleswig-Holstein, das mit einem Wert von nun 35 das bundesweit geringste Niveau hat.

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„Freuen wir uns, dass wir gemeinsam die dritte Welle brechen konnten. Genießen wir, was dadurch in den nächsten Tagen und Wochen wieder möglich wird“, sagte Seibert. Masken, Abstand, Testen und die Corona-Warnapp blieben aber Verbündete im Kampf gegen die Pandemie. „Und dieser Kampf ist noch nicht ganz vorbei.“

RND/dpa

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