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Bundeskanzlerin Merkel hört in ihrer Freizeit manchmal Geschichtspodcasts

  • Ihre Geschichtsbildung bezeichnet Angela Merkel als „nicht so toll“.
  • In einem Online-Gespräch mit Schülern und Lehrern verweist sie auf den einseitigen Unterricht in der DDR.
  • Deshalb höre sie manchmal Geschichtspodcasts, erzählt sie.
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Sanitz. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hört in ihrer Freizeit manchmal Geschichtspodcasts. „Meine Geschichtsbildung ist nicht so toll, muss ich sagen“, sagte sie am Dienstag in einem Online-Gespräch mit Schülern und Lehrern des Gymnasiums in Sanitz (Landkreis Rostock). „Ich bin ja in der DDR noch zur Schule gegangen. Da haben wir uns viel mit der Geschichte der Arbeiterklasse befasst, aber nicht so viel mit internationaler Geschichte.“

Insofern hätte sie da etwas nachzuholen, bemerkte die Regierungschefin. Ihr Favorit sei dabei „Eine Stunde History“ von Deutschlandfunk Nova. Da könne sie sich über interessante geschichtliche Ereignisse informieren. Anlass des Gesprächs mit den Schülern war der „EU-Projekttag an Schulen“.

Sie versuche auch, möglichst ressourcensparend zu leben, erzählte Merkel. Dazu gehöre möglichst wenig Wasser und Strom zu verbrauchen, „dass man darauf achtet und sorgsam ist“. Gleichzeitig sei bei ihr das Interesse an gesunden Lebensmitteln gewachsen. Sie verwies dabei auf das EU-Programm „Farm to Fork“, mit dem das Lebensmittelsystem in Europa insgesamt ökologischer gestaltet werden soll.

RND/dpa

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