Klimaneutral bis 2045

Bundeskanzler Scholz: Kommende Jahre für Umbau der Wirtschaft entscheidend

Bundeskanzler Olaf Scholz am Dienstag nach dem Treffen der Allianz für Transformation.

Bundeskanzler Olaf Scholz am Dienstag nach dem Treffen der Allianz für Transformation.

Berlin. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht die kommenden Jahre als entscheidend für den Umbau zu einer klimaneutralen Wirtschaft in Deutschland an. Die Zeit bis 2030 sei entscheidend, sagte Scholz am Dienstag nach einem Treffen der „Allianz für Transformation“ im Kanzleramt in Berlin.

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So seien unter anderem mehr Produktionskapazitäten im Bereich erneuerbare Energien und nachhaltiges Wirtschaften in Deutschland nötig, ebenso sichere Lieferketten sowie eine Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren.

Nicht das akute Krisenmanagement stehe dabei im Mittelpunkt, sondern das langfristige Gestalten, sagte Scholz. „Im Zusammenwirken von Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wollen wir in der Allianz nachhaltigen Wohlstand für die Zukunft sichern.“

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SPD, Grüne und FDP hatten die Transformationsallianz im Koalitionsvertrag angekündigt. Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden. Es soll dann somit ein Gleichgewicht zwischen Treibhausgas-Emissionen und deren Abbau geben. Produktionsprozesse müssen dafür umgebaut werden.

Die Präsidentin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, Marie-Luise Wolff, versicherte im Kanzleramt, an dem Ziel der Klimaneutralität bis 2045 habe sich nichts geändert. Der Präsident des Deutschen Naturschutzrings, Kai Niebert, sagte: „Was wir jetzt brauchen, ist eine Zeitenwende beim Ausbau der Erneuerbaren.“ Hierfür sei unter anderem eine Investitionsoffensive nötig.

Mit Blick auf den Bedarf an Fachkräften für den angestrebten wirtschaftlichen Umbau hob die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi hervor, dass das Berufsbildungssystem erhalten bleiben müsse. Es sei einer der wichtigsten Standortvorteile in Deutschland.

RND/dpa

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