Bundeselternrat fordert: Länder sollen auf geteilte Klassen setzen

Wie geht es weiter in Deutschlands Schulen?

Wie geht es weiter in Deutschlands Schulen?

Berlin. Der Bundeselternrat fordert, Kultusminister und Ministerpräsidenten sollten in der aktuellen Lage in der Corona-Krise konsequent auf geteilte Klassen setzen. „Die Länder müssen jetzt konsequent auf Wechselunterricht setzen, damit in geteilten Klassen unterrichtet werden kann“, sagte die stellvertretende Vorsitzende des Bundeselternrats, Sabrina Wetzel, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Nur so können auch in der Schule die Abstände eingehalten werden, was in der derzeitigen Lage in der Corona-Pandemie unbedingt notwendig ist.“

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Wetzel führte aus: „Mit dem Wechselunterricht wäre es auch besser möglich, dass die Kinder nicht mehr in überfüllten Bussen und Bahnen zur Schule fahren müssen. Das sind unmögliche Zustände in Zeiten der Pandemie, die jetzt unbedingt vermieden werden müssen.“

Die stellvertretende Vorsitzende des Bundeselternrats forderte: „Die Schulen brauchen die Flexibilität, die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen.“ Dort, wo Entlüftungsanlagen installiert seien, sei mehr Unterricht möglich als anderswo. Dort, wo Schulen für den Digitalunterricht gut ausgestattet seien, solle es ihnen erlaubt sein, davon auch so viel wie möglich Gebrauch zu machen.

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„Die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin haben bei ihrem letzten Treffen angekündigt, neue Möglichkeiten von bezahltem Urlaub für die Kinderbetreuung zu schaffen“, sagte die Elternvertreterin zudem. „Da müssen sie jetzt auch liefern.“

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