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Bund und Länder vertagen Entscheidung über Beherbergungsverbot

  • Weil sich Bund und Länder nicht auf ein einheitliches Vorgehen in Sachen Beherbergungsverbot einigen konnten, werden die Beratungen vertagt.
  • Am 8. November möchte man sich zu dem Thema erneut treffen.
  • Einige Bundesländer haben aber schon eine klare Richtung im Kopf.
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In der Runde von Bund und Ländern wurde am Mittwoch um die Aufhebung des Beherbergungsverbots wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen gerungen.

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, hatte sich vehement gegen das Verbot ausgesprochen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen. Laschet habe auf die Folgen des Verbots wie eine falsche Nutzung von Testkapazitäten hingewiesen.

Für eine Beibehaltung des Beherbergungsverbots plädierten demnach Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

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Bund und Länder haben bei ihren Corona-Beratungen im Kanzleramt keinen einheitlichen Kurs zu den Beherbergungsverboten für Urlauber aus innerdeutschen Risikogebieten gefunden. Bis zum 8. November soll diese umstrittene Maßnahme demnach auf ihre Wirksamkeit überprüft werden, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

RND/fw mit dpa

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