Bund stellt Hilfen für Waldbesitzer in Aussicht

  • Zum Waldgipfel stellt Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) Hilfen für Waldbesitzer aus dem Klimapaket in Aussicht.
  • Eine Summe wird in den Eckpunkten zum Waldgipfel nicht genannt.
  • Geschädigte Flächen sollen schnell wieder aufgeforstet werden.
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Berlin. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) stellt für geschädigte Waldbesitzer Hilfen aus dem Klimapaket in Aussicht. Das geht aus den Eckpunkten zum „Nationalen Waldgipfel“ am Mittwoch hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) exklusiv vorliegen. Eine konkrete Summe wird nicht genannt. Die Waldbesitzer fordern 2,3 Milliarden Euro an Soforthilfen.

Vordringlich sei laut Klöckner jetzt, die Borkenkäferschäden schnell einzudämmen und dass geschädigte Bäume „möglichst zügig aus den Wäldern geräumt und verarbeitet werden“. Zudem solle die „Wiederbewaldung der 180.000 Hektar Schadflächen“ möglichst zügig angegangen werden.

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Ziel sei die Schaffung von „stabilen, klimaresilienten Wäldern“. Dazu sollen besonders „die Potenziale von heimischen Baumarten“ genutzt werden. „Bewährte, nicht heimische Baumarten“ sollten gegebenenfalls „im möglichen Spektrum berücksichtigt werden“.

Klöckner fordert zudem die Jäger auf, gegen „zu hohe Schalenwilddichten“ vorzugehen, also mehr Rehe zu schießen. Um die Balance zwischen Wald und Wild zu erhalten, solle nötigenfalls das Jagdrecht angepasst werden.

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