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Bulgarien: „Macron hat nicht das Recht, unser Volk zu beleidigen”

  • Emmanuel Macron spricht über „bulgarische Banden” in Frankreich.
  • Für seine Äußerungen muss der französische Präsident viel Kritik einstecken.
  • Bulgarien verurteilt die Äußerungen das französischen Präsidenten aufs Schärfste.
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Sofia. Bulgarien hat scharf auf eine Äußerung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron über „bulgarische Banden“ in Frankreich reagiert. „Keiner gibt ihm das Recht, das bulgarische Volk zu beleidigen“, sagte Vizeregierungschef und Verteidigungsminister Krassimir Karakatschanow am Samstag dem privaten Fernsehsender BTV in Sofia.

In einem Interview des rechtsgerichteten französischen Magazins „Valeurs Actuelles“ (Donnerstag) hatte Macron betont, mit aller Kraft gegen Parallelgesellschaften und illegale Einwanderung kämpfen zu wollen. „Ich bevorzuge legale Einwanderer aus Guinea oder der Elfenbeinküste (...) statt illegaler ukrainischer oder bulgarischer Banden.“

Kritiker: Macron bringt sich gegen Marine Le Pen in Stellung

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Die bulgarische Vizeregierungschefin und Außenministerin Ekaterina Sachariewa wies Bulgariens Botschafter in Paris an, eine Protestnote im französischen Außenministerium einzureichen. Frankreichs Botschafterin in Sofia, Florence Robine, wurde für Montag ins bulgarische Außenministerium einbestellt, wie das Staatsfernsehen in Sofia berichtete.

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Kritiker werfen dem Präsidenten vor, sich mit dem Interview für den Präsidentschaftswahlkampf 2022 gegen Marine Le Pen in Stellung bringen zu wollen. Die Rechtspopulistin hatte zuletzt erklärt, bei der Präsidentschaftswahl wohl wieder antreten zu wollen.

RND/dpa

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