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  • Buch von Annalena Baerbock: Nächster Plagiatsjäger mit neuen Vorwürfen

Nächster Plagiatsjäger meldet Fund in Baerbock-Buch: „Das geht einfach nicht“

  • Der Gründer der Plattform „VroniPlag“, Martin Heidingsfelder, hat weitere Vorwürfe gegen die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock erhoben.
  • Auch er will Plagiate in ihrem Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ gefunden haben.
  • „Sie sollte in Sack und Asche gehen“, sagte Heidingsfelder über Annalena Baerbock.
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Berlin. Mit Martin Heidingsfelder erhebt ein weiterer Plagiatsjäger Vorwürfe gegen Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Darüber berichtete das Nachrichtenportal „T-Online“ am Montag.

Es geht um eine Studie der Denkfabrik Agora Energiewende und des Wuppertal Instituts. Heidingsfelder gründete die Internet-Rechercheplattform „VroniPlag“.

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Plagiatsjäger erhebt Vorwürfe gegen Baerbock
1:00 min
Grünen-Kanzlerkandidatin Baerbock hat erneut Ärger. Ein Medienwissenschaftler aus Österreich wirft ihr vor, in ihrem Buch gebe es Plagiate.  © dpa
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Baerbock schreibt auf den Seiten 97 und 98 ihres Buchs „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“: „Sollte der europäische CO₂-Preis über die vertraglich festgelegten Vermeidungskosten steigen, muss das Unternehmen die Differenz an den Staat zurückzahlen. Eine Überförderung ist somit sehr unwahrscheinlich. Bei einer ambitionierten EU-Klimapolitik, die eine Steigerung des CO₂-Preises nach sich ziehen würde, und hinreichend langer Vertragsdauer könnten dem Staat als geduldigem Investor über diesen Rückzahlungsmechanismus sogar zusätzliche Mittel zufließen.“

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Technischer formuliert, aber doch sehr ähnlich liest sich eine Passage auf Seite 112 der Studie: „Wenn der CO₂-Preis im EU-ETS über den im CfD festgelegten Preis (strike price) steigt, muss das Unternehmen die Differenz an den Staat zurückzahlen. Eine Überförderung ist somit sehr unwahrscheinlich. Bei einer ambitionierten EU-Klimapolitik und hinreichend langer Vertragsdauer könnten dem Staat als geduldigem Investor sogar zusätzliche Mittel zufließen.“

Heidingsfelder sagte „T-Online“: „Baerbock hat sich zusätzlich für ihre politischen Zwecke bei einer Studie von zahlreichen Wissenschaftlern bedient, und das geht einfach nicht. Sie sollte in Sack und Asche gehen.“

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Zuvor hatte bereits der österreichische Medienwissenschaftler und Plagiatsjäger Stefan Weber Baerbock vorgeworfen, an mehreren Stellen abgeschrieben zu haben.

RND/dpa

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