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Britisches Außenministerium entschuldigt sich bei Homosexuellen

  • Homosexuelle durften bis 1991 nicht für das britische Außenministerium arbeiten.
  • Nun hat sich die Behörde für ihren Umgang mit Lesben, Schwulen und Transsexuellen entschuldigt.
  • Außenminister Dominic Raab dankt allen britischen LGBT-Diplomaten für ihren Einsatz.
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London. 30 Jahre nach Ende eines Beschäftigungsverbots für Homosexuelle hat sich das britische Außenministerium für seinen Umgang mit Lesben, Schwulen und Transsexuellen entschuldigt.

Anlass für das Verbot war die Befürchtung, dass Homosexuelle eher erpresst werden könnten. Dieser „fehlgeleitete“ Ansatz habe Großbritannien einige seiner „hellsten und besten Talente“ beraubt, sagte Philip Barton, der oberste Beamte des Ministeriums, einer Mitteilung vom Montag zufolge.

Außenminister Dominic Raab dankte allen britischen LGBT-Diplomaten, ehemaligen und aktuellen, für ihren Einsatz.

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Verteidigungsministerium und Geheimdienst haben sich vor mehreren Monaten entschuldigt

Bereits vor mehreren Monaten hatten sich das Verteidigungsministerium sowie der Geheimdienst MI6 dafür entschuldigt, dass Homosexuelle aus Sicherheitsgründen nicht für die Behörden arbeiten durften.

Gleichgeschlechtliche Beziehungen wurden im Vereinigten Königreich 1967 entkriminalisiert. Dennoch durften Homosexuelle bis 1991 nicht für das Außenministerium oder den Geheimdienst arbeiten, sogar bis 2000 war es ihnen nicht erlaubt, in den Streitkräften zu dienen.

RND/dpa

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