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Britischer Minister glaubt: Brexit beschleunigte Impfstoffzulassung

  • Großbritannien hat dem Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer eine Notfallzulassung erteilt.
  • Der britische Gesundheitsminister Hancock glaubt, dass der Brexit diesen Vorgang beschleunigt hat.
  • Denn man habe nicht “das Tempo der Europäer gehen” müssen, “die sich ein bisschen langsamer bewegen”.
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London. Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock sieht Großbritannien wegen des EU-Austritts bei der Impfstoffzulassung im Vorteil. Die britische Aufsichtsbehörde für Arzneimittel (MHRA) hatte am Mittwoch dem Mainzer Pharma-Unternehmens Biontech und seinem US-Partner Pfizer eine Notfallzulassung für deren Corona-Impfstoff erteilt.

„Wir waren in der Lage, eine Entscheidung zu treffen dank der britischen Aufsichtsbehörde, einer Weltklasse-Behörde, und mussten nicht das Tempo der Europäer gehen, die sich ein bisschen langsamer bewegen“, sagte Hancock dem Sender Times Radio am Mittwoch.

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Britische Behörden lassen ersten Corona-Impfstoff zu
1:09 min
Bereits in der kommenden Woche werde mit den Impfungen begonnen, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock.  © Reuters
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Die Sicherheitschecks seien alle durchgeführt und die gleichen Prozesse durchlaufen worden. „Aber wir waren wegen des Brexits in der Lage, den Ablauf zu beschleunigen“, so Hancock.

RND/dpa

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