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Briten lassen Impfstoff zu: Bundesregierung verweist auf Gründlichkeit

  • Großbritannien hat eine Notfallzulassung für einen Corona-Impfstoff erteilt - vor der EU und den USA.
  • Die Bundesregierung verweist derweil auf Geduld.
  • Der Impfstoff solle erst das Zulassungsverfahren passieren - und auch danach werde es noch dauern, bis alle geimpft sind.
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Berlin. Die Bundesregierung hat auf das Vorpreschen Großbritanniens bei der Zulassung eines Corona-Impfstoffs gelassen reagiert. Die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer wies am Mittwoch in Berlin auf das geltende Zulassungsverfahren in der Europäischen Union hin. „Das ist unsere Form der Gründlichkeit, von der wir auch in der Pandemie nicht abweichen“, sagte sie in der Bundespressekonferenz.

Die britische Aufsichtsbehörde für Arzneimittel (MHRA) hatte am Mittwoch dem Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech und seinem US-Partner Pfizer eine Notfallzulassung für deren Corona-Impfstoff erteilt.

Auch nach einer Zulassung Geduld gefragt

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Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums bekräftigte, dass auch nach der Impfstoffzulassung in der EU Geduld gefragt sein wird. „Klar ist, dass wir am Anfang nicht genug Impfstoff für alle haben“, sagte er.

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„Wir können nicht davon ausgehen, dass wir in diesem Winter in breiter Fläche wirklich impfen können. Das heißt, die Beschränkungen, unter denen wir momentan leben, wird es noch eine Weile geben.“

RND/dpa

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