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Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Rekordwert bei Briefwählern

  • Die Wahlbeteiligung hatte in Sachsen-Anhalt bei rund 60 Prozent gelegen.
  • Dabei gab es einen Rekordwert beim Anteil der Briefwähler.
  • Für den Anstieg dürfte vor allem die Corona-Pandemie verantwortlich sein.
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Magdeburg. Der Anteil der Briefwähler in Sachsen-Anhalt hat bei der Landtagswahl einen Rekordwert erreicht. 29,1 Prozent aller Wähler gaben nach Angaben des Statistischen Landesamtes ihre Stimme auf diesem Weg ab – das waren deutlich mehr als bei der Landtagswahl 2016.

Damals hatte die Briefwahlquote nach einem kontinuierlichen Anstieg bei den vorangegangenen Wahlen bei fast 14 Prozent gelegen.

Für den Anstieg dürfte maßgeblich die Corona-Pandemie verantwortlich sein. „Ich denke, allein die Pandemie hat für viele Wähler eine große Rolle gespielt“, sagte Landeswahlleiterin Christa Dieckmann. Viele Wähler hätten das Risiko einer Ansteckung mit dem Virus vermeiden wollen.

Insgesamt lag die Wahlbeteiligung bei rund 60 Prozent und damit etwas niedriger als 2016. Rund 1,1 Millionen Wähler nahmen in diesem Jahr an der Wahl in Sachsen-Anhalt teil, 314.223 stimmten per Brief ab.

RND/dpa

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