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  • Brexit: Irlands Premier Martin glaubt an Handelspakt zwischen EU und Großbritannien

Nach Gespräch mit Johnson: Irischer Premier rechnet mit Brexit-Handelspakt

  • Noch immer gibt es keinen Brexit-Handelsdeal zwischen der EU und Großbritannien.
  • Etliche Fristen sind verstrichen, die Zeit drängt.
  • Der irische Premier Micheál Martin ist allerdings guter Dinge.
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Dublin/London. Der irische Premierminister Micheál Martin erwartet einen erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen über einen Brexit-Handelspakt zwischen Großbritannien und der EU. „Nach Gesprächen mit dem britischen Premier Boris Johnson denke ich, dass sein Bauchgefühl ihm sagt, dass ein Deal einen Sinn hätte“, sagte Martin am Montagabend der US-Nachrichtenagentur Bloomberg.

Obwohl bei den Konfliktpunkten wie Fischereirechten oder Wettbewerbsbedingungen noch keine Einigung erzielt worden sei, bereiteten sich die Verhandlungsteams beider Seiten auf einen Abschluss vor.

Mehrere Fristen verstrichen - Zeit drängt

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Derzeit verhandeln die Unterhändler David Frost und Michel Barnier in Brüssel. Die Zeit drängt, da beide Seiten einen Deal noch ratifizieren müssten. Mehrere Fristen sind bereits verstrichen. Medienberichten zufolge halten Beteiligte einen Durchbruch Anfang der kommenden Woche für möglich.

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Großbritannien ist Ende Januar aus der EU ausgetreten, befindet sich bis zum Jahresende aber noch in einer Übergangsphase, in der weitgehend die gleichen Regeln gelten wie zuvor. Ohne eine Einigung drohen Zölle, lange Staus an den Grenzen und andere Handelshürden. Der irische Regierungschef Martin bezeichnete dieses Szenario eines No-Deal-Brexits als „entsetzlich“.

RND/dpa

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