Brexit-Fahrplan: So geht es jetzt weiter

  • No-Deal, neue Gesetze, Neuwahlen? In Großbritannien liegen die Nerven blank.
  • Aktuell soll der Brexit am 31. Oktober vollzogen werden.
  • Entscheidende Ereignisse können den EU-Austritt jedoch noch beeinflussen. Ein Überblick.
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Hannover. In knapp acht Wochen soll Großbritannien aus der EU ausscheiden. Das ist zumindest der Plan. Bis zum definitiven Austritt kann jedoch noch viel passieren. Den Briten stehen chaotische Wochen bevor. So sieht der vorläufige Brexit-Fahrplan aus:

9. September: Das Gesetz gegen den No-Deal-Brexit dürfte mit der Unterzeichnung durch die Queen in Kraft treten. Am selben Tag will der britische Premierminister Boris Johnson erneut über eine Neuwahl abstimmen lassen, bevor das Parlament möglicherweise in die Zwangspause geschickt wird.

11. September: Die Botschafter der EU-Staaten befassen sich mit der Entwicklung im Brexit-Streit.

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12. September: Spätestens an diesem Tag soll das britische Parlament in die Zwangspause gehen.

16. September: Das Europaparlament kehrt aus seiner Sommerpause zurück.

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14. Oktober: Das britische Parlament wird durch Verlesung des Regierungsprogramms durch die Queen wiedereröffnet.

15. Oktober: Gewünschter Termin der Johnson-Regierung für eine Parlamentswahl in Großbritannien. In Brüssel wollen die verbleibenden 27 EU-Länder auf Ministerebene über den Brexit beraten.

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17. und 18. Oktober: EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs.

19. Oktober: Frist im Gesetz gegen einen No-Deal-Brexit läuft ab. Sollte bis dahin kein Austrittsabkommen ratifiziert sein, muss der britische Premierminister eine Verschiebung des Brexits beantragen.

31. Oktober: Bislang avisierter letzter Tag der britischen EU-Mitgliedschaft.

RND/ka/dpa