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  • Bremen: Buh-Rufe gegen Armin Laschet: Klima-Aktivisten stören Wahlkampfauftritt

Sprechchöre und Buhrufe: Proteste von Klimaaktivisten begleiten Laschet in Bremen

  • Klimaaktivisten haben den Wahlkampf von Unionskanzlerkandidat Armin Laschet gestört.
  • Seinen Auftritt in Bremen begleiteten sie mit Buhrufen, Sprechchören und Schildern mit Slogans wie „Hungerstreik für Klimagerechtigkeit“.
  • Bei dieser Gelegenheit ging Laschet auch auf den Hungerstreik ein.
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Bremen. Der Wahlkampfauftritt des Unionskanzlerkandidaten Armin Laschet (CDU) auf dem Bremer Marktplatz ist von Protesten von Klimaaktivisten begleitet worden. Die Rede Laschets am Donnerstag wurde von lauten Sprechchören und Buh-Rufen teilweise gestört. Auf den Schildern der Aktivisten waren Slogans wie „Klimakrise tötet“ und „Hungerstreik für Klimagerechtigkeit“ zu lesen.

In der Nähe des Reichstags in Berlin befinden sich derzeit mehrere Menschen in einem Hungerstreik für eine radikale Klimawende. „Ich kann dazu gleich sagen, dass Annalena Baerbock, Olaf Scholz und ich gestern denen, die den Hungerstreik machen, angeboten haben, in ruhigen Zeiten (…) nach der Wahl mit ihnen zu reden“, sagte Laschet. „Und wir würden alle drei (…) sie bitten, den Hungerstreik zu beenden und zu sachlichen Gesprächen zurückzukehren.“

Laschet fordert, Hungerstreik zu beenden

Weiter sagte Laschet, dass es bei dieser Bundestagswahl um eine Richtungsentscheidung gehe und warnte erneut vor einer rot-rot-grünen Koalition im Bund. „Das ist ein Schaden für Deutschland, wenn Rot-Rot-Grün in Deutschland regiert“, sagte er.

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Bei den großen Fragen, auch bei der Klimapolitik, müsse Deutschland nach der Pandemie zuerst zu wirtschaftlicher Stärke zurückkommen. „Wir haben immer noch viele, viele Menschen, die in Kurzarbeit sind und eine Arbeitslosigkeit, die wieder steigt“, sagte er. „Wir dürfen nicht sämtliche Steuern erhöhen, sondern wir brauchen jetzt wieder nachhaltiges Wachstum, damit wir stark werden nach der Pandemie.“

RND/dpa

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