„Sie haben alles gemein“: AfD-Vize Storch trifft Bolsonaro-Sohn in Brasilien

  • Die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch hat sich in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia mit einem Sohn des Präsidenten Jair Bolsonaro getroffen.
  • Der wird dafür in Brasilien hart attackiert.
  • Die Vorsitzende der Arbeiterpartei, Gleisi Hoffmann, twitterte: „Sie haben alles gemein: Fremdenfeindlichkeit, Hassrede und antidemokratische Haltung.“
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Brasília. Wegen eines Treffens mit der stellvertretenden AfD-Vorsitzenden Beatrix von Storch ist ein Sohn des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro zuhause in die Kritik geraten.

Die Vorsitzende der Arbeiterpartei von Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, Gleisi Hoffmann, schrieb auf Twitter zu der Begegnung von Eduardo Bolsonaro mit der Bundestagsabgeordneten: „Das Treffen ist bedauerlich. Sie haben alles gemein: Fremdenfeindlichkeit, Hassrede und antidemokratische Haltung.“

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Die Bundestagsabgeordnete wurde in der Hauptstadt Brasília auch von einer Verbündeten des rechtspopulistischen Staatschefs empfangen.

Weitere Kritik kam von der Bewegung „Juden für die Demokratie“ und von Brasiliens wichtigstem Holocaust-Museum. Das Museo de Holocausto in der südbrasilianischen Stadt Curitiba sprach von einer Belastung „für den Aufbau einer kollektiven Erinnerung an den Holocaust in Brasilien und für unsere eigene Demokratie“.

Der Präsidentensohn selbst verteidigte auf Twitter das Treffen: „Wir sind durch die Ideale der Verteidigung der Familie, des Schutzes der Grenzen und der nationalen Kultur geeint“, hieß es dazu. Die Abgeordnete Bia Kicis schrieb nach ihrer Begegnung mit Storch: „Die Konservativen der Welt vereinen sich, um christliche Werte und die Familie zu verteidigen.“

RND/dpa

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