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Bouffier nennt CSU-Forderung nach mehr Mütterrente nicht finanzierbar

  • Die CSU strebt eine Aufstockung der Mütterrente an.
  • Doch der stellvertretende CDU-Vorsitzende Volker Bouffier schiebt einer Aufnahme dieser Forderung in das gemeinsame Unionswahlprogramm einen Riegel vor.
  • „Das jetzige Rentensystem geht für die jüngere Generation nicht mehr auf“, sagte der hessische Ministerpräsident dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.
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Berlin. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende und hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat die von der CSU angestrebte Aufstockung der Mütterrente als nicht finanzierbar bezeichnet und damit der Aufnahme dieser Forderung in das gemeinsame Unionswahlprogramm einen Riegel vorgeschoben.

Einen Tag vor der Vorstellung des Programms an diesem Montag in Berlin sagte Bouffier dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): „Da wir schon sehr große finanzielle Herausforderungen haben, glaube ich, dass wir das jetzt nicht machen können.“ Er rechne aber damit, dass die Schwesterpartei im Wahlkampf bei der Forderung bleiben werde, älteren Müttern wie den jüngeren drei statt zweieinhalb Rentenpunkte pro Kind anzurechnen, so Bouffier.

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„Die CSU wird auch noch eine bayerische Note einbringen. Das ist doch klar. Es würde mich nicht wundern, wenn sie noch ehrgeizigere Ziele setzen wird“, sagte der CDU-Bundesvize dem RND.

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Bouffier betonte, sowohl CSU als auch CDU wollten Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit. „Jeder ahnt, dass das jetzige Rentensystem für die jüngere Generation nicht mehr aufgeht. Wenn man dann eine weitere Leistung einführt, muss man sagen, wie man sie finanziert“, sagte er. Das sei angesichts der durch die Corona-Krise verschärften Haushaltslage seiner Ansicht nach nicht machbar.

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