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  • Boris Palmer will Lockdown-Ende Anfang Februar: „Es reicht jetzt“

Boris Palmer will Anfang Februar Ende des Lockdowns

  • „Der Innenstadthandel ist schon auf der Intensivstation, der fällt bald ins Koma“, sagt Boris Palmer.
  • Deshalb fordert der Tübinger Oberbürgermeister ein Ende der strikten Corona-Maßnahmen.
  • Ab Anfang Februar soll es seiner Ansicht nach eine kontrollierte Wiedereröffnung geben.
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Berlin/Tübingen. Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) fordert ein Ende der strikten Corona-Maßnahmen. „Es reicht jetzt“, sagte er am Sonntagabend in der „Bild“-Sendung „Die richtigen Fragen“. Anfang Februar müsse kontrolliert wieder geöffnet werden. Nach den Worten Palmers steigen die Schäden an der Wirtschaft und Gesellschaft exponentiell.

„Der Innenstadthandel ist schon auf der Intensivstation, der fällt bald ins Koma. Die Insolvenzen werden anrollen. Ich meine, wir halten das nicht durch“, so der Grünen-Politiker. Es sei der falsche Weg, die Zahl der Neuinfektionen zuerst auf unter 50 pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen zu drücken. Unter diesen Umständen werde der Lockdown noch mehrere Monate dauern.

Tübingen hatte mit seiner Anti-Corona-Strategie, dem sogenannten Tübinger Weg, bundesweit viel Lob erhalten. Schon Anfang September waren etwa regelmäßige Corona-Tests für das Personal in Alten- und Pflegeheimen eingeführt worden. Damit sollte das Eindringen des Virus in die Einrichtungen verhindert werden.

Zuletzt gab es aber auch Rückschläge - so wurden Mitte Dezember Infektionen in drei Pflegeheimen registriert.

RND/dpa

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