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Autobombenanschlag von 2013

USA liefern Terrorverdächtigen an die Türkei aus

Vor dem Gouverneursamt in der südtürkischen Provinzhauptstadt Adana ist im Jahr 2016 eine Autobombe explodiert (Bild). Bei dem Autobombenanschlag im Mai 2013 im türkischen Grenzort Reyhanli waren 53 Menschen getötet worden - Die USA haben einen Terrorverdächtigen vom Anschlag im Jahr 2013 an die Türkei ausgeliefert.

Istanbul. Die USA haben einen Terrorverdächtigen an die Türkei ausgeliefert. Der 55-Jährige, der in den USA inhaftiert war, sei am Donnerstag nach Istanbul gebracht worden, teilte das türkische Innenministerium mit. Er soll den Auftrag für einen Anschlag im Jahr 2013 im südtürkischen Reyhanli an der Grenze zu Syrien gegeben haben, hieß es.

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Der Verdächtige wurde in der Türkei nach Angaben des Ministeriums unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung gesucht. International lag demnach ein Haftbefehl wegen Drogenhandels vor. Der in der Türkei geborene Mann sei in Begleitung von US-Beamten nach Istanbul gebracht worden und am Flughafen von der Anti-Terror-Polizei zur Befragung abgeholt worden.

53 Tote bei Anschlag

Bei dem Autobombenanschlag im Mai 2013 im türkischen Grenzort Reyhanli waren 53 Menschen getötet worden, darunter fünf Kinder. Ankara hatte türkische Linksextremisten mit Kontakten zur syrischen Regierung für das Attentat verantwortlich gemacht. Im Zusammenhang mit dem Anschlag waren in der Türkei bereits zwei Personen zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

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RND/dpa

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