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SPD-Idee „Bodenwertzuwachssteuer“: Wenigstens Twitter freut sich über das Wortungetüm

  • Die SPD fordert eine neue Steuer, um gegen hohe Mieten vorzugehen.
  • Ob die „Bodenwertzuwachssteuer“ eine Chance hat, Realität zu werden, ist ungewiss.
  • Wenigstens auf Twitter wird das Wort schnell zum Hit.
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Geht es nach den Sozialdemokraten, kommt auf Grundbesitzer eine neue Abgabe zu: Die SPD-Chefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans haben in einem Interview unter anderem eine Bodenwertzuwachssteuer vorgeschlagen. Ziel ist es, gegen hohe Mieten vorzugehen.

Dieser Gedanke gerät angesichts des Wortungetüms schnell in den Hintergrund. Auf Twitter hat es nicht lange gedauert, bis der Hashtag #Bodenwertzuwachssteuer in den Trends ganz oben angekommen ist. Für einen griffigen Slogan taugt die Bodenwertzuwachssteuer aber offenbar nicht. So beschleicht manchen Twitter-Nutzer das Gefühl, dahinter könnte Satire stecken.

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Ohnehin fallen die neuen SPD-Chefs bisher nicht unbedingt durch clevere Wortwahl auf. Esken hatte zuletzt Aufsehen erregt, als sie die Taktik der Leipziger Polizei in der Silvesternacht infrage stellte. Nun also die Bodenwertzuwachssteuer.

Dieser Nutzer spricht der SPD-Führung gleich die Motivation ab, an der Regierung zu bleiben.

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Wenn Worte Gefühle hätten, dann würde es der Bodenwertzuwachssteuer heute sehr gut gehen.

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Dass sich die SPD-Chefs über diesen Verlauf der Diskussion freuen, ist eher unwahrscheinlich.

Doch auch der Diskussion über die Bodenwertzusatzsteuer ist noch etwas Gutes abzugewinnen – verbunden mit einem Seitenhieb auf politisch Andersdenkende.

RND/pach

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