Katar und Golfstaaten legen ihren Streit bei

  • Vor drei Jahren haben Saudi-Arabien und seine Verbündeten eine Blockade gegen Katar eingeleitet.
  • Der Grund: Sie werfen dem Land die Unterstützung von Extremisten vor.
  • Nun haben sich die Länder auf eine Öffnung des Grenzverkehrs geeinigt.
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Dubai. Mehr als drei Jahre nach dem Beginn einer Blockade gegen Katar legen Saudi-Arabien und seine Verbündeten ihren Streit mit dem Emirat bei.

Kuwaits Außenminister Ahmed Nassir al-Mohammed al-Sabah erklärte am Montag, dass die Länder sich auf eine Öffnung ihres Grenzverkehrs geeinigt hätten.

In dem seit Sommer 2017 andauernden Streit zwischen vier arabischen Staaten und Katar hatte es zuletzt beim Mittelmeer-Dialog in Italien Zeichen für eine Lösung sowie positive Absichtserklärungen gegeben.

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Bahrain, Ägypten, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate werfen Katar die Unterstützung von Extremisten vor und haben deshalb die Blockade eingeleitet. Die Anschuldigung hat der Golfstaat zurückgewiesen.

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Wirtschaftlich hat ihn die Blockade getroffen – so durfte die Fluggesellschaft Qatar Airways den Luftraum der vier Staaten nicht mehr benutzen und Saudi-Arabien hat die einzige Landgrenze Katars geschlossen.

RND/AP/dpa

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