• Startseite
  • Politik
  • Blinken spricht mit Arktis-Staaten über Klimaschutz - Treffen mit Lawrow am Mittwoch

Blinken spricht mit Arktis-Staaten über Klimaschutz - Treffen mit Lawrow am Mittwoch

  • Bei einem Treffen mit den Staaten des Arktischen Rats hat US-Außenminister Antony Blinken den hohen Stellenwert des Klimaschutzes unter Präsident Biden unterstrichen.
  • Die Vereinigten Staaten wollten ihre engsten Allianzen und Partnerschaften wiederbeleben und sich in internationalen Organisationen engagieren.
  • Am Rande des Gipfels soll am Mittwoch das bisher ranghöchste bilaterale Treffen der Biden-Regierung mit Russland stattfinden.
Anzeige
Anzeige

Reykjavik. US-Außenminister Antony Blinken hat mit den Anrainerstaaten der Arktis gemeinsame Ziele im Kampf gegen den Klimawandel besprochen. Blinken sicherte den Außenministern der übrigen sieben Staaten des Arktischen Rats bei dem Treffen in der isländischen Hauptstadt Reykjavik am Dienstag zu, dass unter Präsident Joe Biden der Klimaschutz wieder einen hohen Stellenwert einnehmen werde.

Am Rande des Gipfels soll am Mittwoch auch das bisher ranghöchste bilaterale Treffen der Biden-Regierung mit Russland stattfinden. Das Gespräch zwischen Blinken und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow soll auch den Weg bereiten für einen Gipfel zwischen Biden und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Juni.

What's up, America? Der USA-Newsletter liefert Hintergründe zu den Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kultur ‒ jeden zweiten Dienstag.
Anzeige

Blinken sagte bei dem Treffen des Arktischen Rats, die USA wollten unter Biden wieder ihre engsten Allianzen und Partnerschaften beleben und sich wieder in internationalen Organisationen engagieren - eine Abkehr von der Politik von Ex-Präsident Donald Trump.

Video
Antony Blinken als neuer US-Außenminister bestätigt
1:39 min
Die neue US-Regierung strebt in wesentlichen Bereichen der Außenpolitik eine Abkehr vom Kurs des früheren US-Präsidenten Trump an.  © Reuters

Dessen Außenminister Mike Pompeo hatte bei einem Treffen des Arktischen Rats vor zwei Jahren vorgeschlagen, sich die Vorteil der globalen Erwärmung zunutze zu machen, etwa durch mehr Schifffahrt auf nicht mehr vereisten Routen in der Arktis. Die Arktis-Region bekommt den Klimawandel besonders zu spüren, weil Meereis und Gletscher schmelzen und Wasserpegel ansteigen.

Die US-russischen Beziehungen sind auf einem neuen Tiefpunkt. Russische Truppen an der Grenze zur Ukraine, Cyberattacken und mutmaßliche Beeinflussungsversuche auf die US-Wahlen 2016 und 2020 durch Russland sowie der versuchte Giftanschlag und die Inhaftierung des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny sind nur einige in einer ganzen Reihe von Streitpunkten in jüngerer Zeit. Russland und die USA stehen auch über Kreuz, was die Erschließung der Arktis und ihrer Bodenschätze angeht.

RND/AP

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen