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Blinken droht Moskau mit Sanktionen und sagt Ukraine „unerschütterliche Unterstützung“ zu

Im Konflikt mit Russland sagt US-Außenminister Antony Blinken der Ukraine „unerschütterliche Unterstützung“ zu.

Kiew. US-Außenminister Antony Blinken hat Russland im Ukraine-Konflikt erneut schwere Vorwürfe gemacht. „Moskau hat systematisch versucht, die demokratischen Institutionen der Ukraine zu schwächen und die ukrainische Gesellschaft zu spalten“, sagte Blinken am Mittwoch nach einem Treffen mit den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und seinem Kollegen Dmytro Kuleba. Russland habe aktuell rund 100.000 Soldaten an der ukrainischen Grenze, sagte Blinken weiter. Diese Zahl könne sich in relativ kurzer Zeit verdoppeln, warnte er.

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Blinken droht erneut mit Konsequenzen

Abermals hat Blinken Russland in diesem Zusammenhang mit „massiven Konsequenzen“ gedroht. „Ich hoffe, dass es nicht dazu kommt, aber sollte es dazu kommen, werden wir in koordinierter Weise hart durchgreifen, um Russland diese Konsequenzen aufzuerlegen“, erklärte er.

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Sollte Russland in das Land einmarschieren, werde man „zusätzliches Material“ bereitstellen. „Wir haben der Ukraine im letzten Jahr mehr Sicherheitshilfe gewährt als jemals zuvor seit 2014″, so der US-Außenminister. „Wir stärken weiterhin die Fähigkeit der Ukraine, sich selbst zu verteidigen.“ Ziel sei es auch künftig, Moskau deutlich zu machen, welche Kosten die USA und Europa Russland auferlegen würden, wenn das Land den diplomatischen Weg ablehnen würde.

USA sichern Ukraine Unterstützung zu

Der US-Außenminister betonte, er habe mit seinem Besuch „die unerschütterliche Unterstützung“ der USA für die Ukraine zum Ausdruck bringen wollen. Die Demokratie der Ukraine, ihr Grundrecht, als souveräne, unabhängige Nation zu existieren, stehe vor einer noch nie dagewesenen Herausforderung durch Russland. „Wir haben deutlich gemacht, dass wir einen diplomatischen Weg bevorzugen, um den Konflikt mit Russland zu entschärfen. Das ist der verantwortungsvolle Weg“, betonte Blinken. An die Ukraine gerichtet, sagte er: „Lasst euch von Moskau nicht spalten.“

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Inmitten der schweren Spannungen im Ukraine-Konflikt ist Blinken am Mittwochmorgen zu Gesprächen in Kiew gelandet. Der US-Außenminister reist anschließend nach Berlin zu am Donnerstag geplanten Gesprächen über den Konflikt weiter. An diesem Freitag will Blinken auch den russischen Außenminister Sergej Lawrow zu Gesprächen in Genf treffen.

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RND/ab/dpa

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