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Hatte Stephan B. bei Halle-Attentat Komplizen? BKA geht Frage nach

  • Hatte der Attentäter von Halle Unterstützung?
  • Darauf will sich das Bundeskriminalamt bei seinen Ermittlungen konzentrieren.
  • Die Ermittler bekommen dabei auch europäische Hilfe.
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Halle/Wiesbaden. Nach dem Terroranschlag von Halle steht für die Ermittler die Frage im Fokus, ob der Täter Unterstützer hatte. Das teilte das Bundeskriminalamt (BKA) am Freitag mit. „Die weiteren Ermittlungen werden sich insbesondere mit der Frage befassen, ob neben Stephan B. weitere Personen in die Tat oder deren Vorbereitung eingebunden waren“, hieß es. Das BKA hatte die Ermittlungen wegen der besonderen Bedeutung des Falls von der örtlichen Polizei in Halle übernommen.

Derzeit arbeiten demnach mehr als 150 Einsatzkräfte an dem Fall. Beamte des polizeilichen Staatsschutzes und die BKA-Tatortgruppe seien in Halle vor Ort. Neben eigenen Experten für Waffen, Sprengstoff oder IT-Forensik kann das BKA auch auf Unterstützung der europäischen Polizeibehörde Europol zurückgreifen.

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Täter von Halle gesteht rechtsextremistisches Motiv
0:55 min
Der Todesschütze von Halle hat die Tat gestanden und auch ein rechtsextremistisches, antisemitisches Motiv bestätigt.  © dpa
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Am Mittwoch hatte ein schwer bewaffneter Täter versucht, die Synagoge in Halle zu stürmen, in der sich mehr als 50 Gläubige aufhielten. Als dies misslang, erschoss er vor dem Gotteshaus eine 40-jährige Frau und in einem nahen Dönerladen einen 20 Jahre alten Mann. Der 27-jährige Deutsche Stephan B. sitzt inzwischen in Halle in Untersuchungshaft. Er hat die Tat gestanden und auch ein rechtsextremes und antisemitisches Motiv eingeräumt.

RND/dpa