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BKA-Chef Münch warnt vor rechten Einzeltätern und Lockdown-Folgen

  • Vor einem Jahr hat ein Mann im hessischen Hanau aus rassistischen Motiven neun Menschen erschossen.
  • Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts, weist nun auf die Gefahr von weiteren Anschlägen durch allein handelnde Täter.
  • Sorge bereitet dem BKA-Chef auch der Corona-Lockdown.
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Berlin/Wiesbaden. Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, hat vor weiteren Anschlägen wie vor einem Jahr in Hanau gewarnt. Die Polizei habe es „zunehmend mit allein handelnden Tätern zu tun, die sich selbst radikalisiert haben und zum Teil irrational agieren“, sagte Münch dem in Berlin erscheinenden „Tagesspiegel“.

Im hessischen Hanau hatte ein Mann am 19. Februar 2020 aus rassistischen Motiven neun Menschen aus Einwandererfamilien erschossen und anschließend seine Mutter und sich selbst getötet.

Bei diesem Tätertyp vermischten sich „Motive und Hintergründe, die von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Frauenfeindlichkeit oder Antisemitismus über krude Verschwörungstheorien bis hin zu psychotischen Störungen reichen“, sagte Münch.

Sorge bereitet dem BKA-Chef auch der Lockdown, weil noch mehr Menschen im Internet unterwegs seien und „mit Inhalten aus der rechten Meinungsblase“ in Berührung kämen.

RND/epd

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