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Bill Gates über Fake News: „Als ob ich Millionen Menschen für Geld töten würde“

Bill Gates, Unternehmer und Vorsitzender der Bill-&-Melinda-Gates-Stiftung, spricht bei der Münchner Sicherheitskonferenz.

Bill Gates, Unternehmer und Vorsitzender der Bill-&-Melinda-Gates-Stiftung, spricht bei der Münchner Sicherheitskonferenz.

Der US-Milliardär Bill Gates war am Freitag bei der Münchner Sicherheitskonferenz zu Gast. Dort hat er kritisiert, dass der Fokus auf Todeszahlen zu einem geringen Vertrauen in die Impfstoffe führe. Aus seiner Sicht sollte deutlich gezeigt werden, wie viele der Verstorbenen mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion geimpft waren und wie viele ungeimpft.

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Laut Gates hätten Fehlinformationen über die Corona-Impfstoffe zu Hunderttausenden von Todesfällen geführt. Verwundert zeigte sich Gates insbesondere über die Fake News, die es über ihn und den Impfstoff im Internet gibt: Die Falschinformationen seien von so großer Absurdität, dass man fast darüber lachen müsse. „Als ob Dr. Fauci und ich Millionen Menschen töten würden, um Geld zu verdienen“, so Gates.

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Es bestehe kein Zweifel, dass Menschen wegen der Fehlinformationen eine Impfung hinausgezögert hätten. Weiter sagte Gates: „Für das Ziel, 70 Prozent der Weltbevölkerung gegen Covid-19 zu impfen, ist es zu spät.“ Die Omikron-Variante habe die Welt schneller erreicht als die Impfstoffe.

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Gates geht davon aus, dass es nach Corona noch eine weitere Pandemie geben werde. Beim nächsten Mal sollte die Verteilung der Impfstoffe besser funktionieren, mahnte er an. Derzeit werde unter anderem an einer universellen Grippeimpfung gearbeitet, so Gates, und die bisherigen Ergebnisse seien hoffnungsvoll.

Die Stiftung von Bill Gates und seiner Frau Melinda gehört zu den Gründungsmitgliedern der Impfstoffinitiative „Cepi“, die unter anderem die Entwicklung der Impfstoffe von Novavax, Moderna und Astrazeneca finanziell gefördert hat. Anlass der Gründung vor fünf Jahren war die Ebolaepidemie.

Deutschland zählt ebenfalls zu den Förderern der Cepi-Initiative. Zu den Cepi-Mitgliedern zählen neben Regierungen und Stiftungen auch Forschungseinrichtungen und Pharmakonzerne.

RND/scs

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