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Treffen mit Biden: Putin will Beziehungen zu den USA verbessern, erwartet aber keinen Durchbruch

  • In anderthalb Wochen treffen sich US-Präsident Joe Biden und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin in Genf.
  • Der Kremlchef will internationale Konflikte sowie den Kampf gegen Terrorismus und gegen die Corona-Pandemie besprechen.
  • Es soll aber auch um das angespannte Verhältnis der beiden Länder gehen.
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St. Petersburg. Der russische Präsident Wladimir Putin strebt beim geplanten Gipfel mit US-Präsident Joe Biden eine Verbesserung der angespannten Beziehungen zwischen beiden Ländern an. „Ich gehe davon aus, dass wir versuchen müssen, Wege zur Regulierung dieser Beziehungen zu finden“, sagte Putin beim St. Petersburger internationalen Wirtschaftsforum am Freitag. „Heute sind sie auf einem extrem niedrigen Niveau.“

Er wolle mit seinem amerikanischen Kollegen am 16. Juni in Genf zudem internationale Konflikte sowie den Kampf gegen Terrorismus und gegen die Corona-Pandemie besprechen, sagte der Kremlchef. Einen Durchbruch in dem konfliktreichen Verhältnis erwarte er aber nicht, betonte Putin später im russischen Staatsfernsehen.

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Nach vernichtender Kritik von US-Präsident Joe Biden an Kremlchef Wladimir Putin eskaliert der Streit zwischen Washington und Moskau.  © dpa
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Die russisch-amerikanischen Beziehungen sind unter anderem wegen Hackerangriffen und Einmischungen in die US-Wahlen sehr angespannt. Die Vereinigten Staaten schreiben diese Russland zu und haben Sanktionen verhängt. Russland reagierte mit Gegenmaßnahmen.

Solche Anschuldigungen seien „lächerlich“, sagte Putin nun. Sie dienten lediglich dazu, vor dem Gipfel mit dem US-Präsidenten neue Konflikte zu provozieren. Russische Kriminelle waren zuletzt etwa hinter einem Hackerangriff vermutet worden, der zu Produktionsausfällen beim weltgrößten Fleischkonzern JBS geführt hatte.

Für Biden dürfte das mit Spannung erwartete Treffen mit Putin den Abschluss seiner ersten Auslandsreise als US-Präsident markieren, die ihn nach Europa führt. Putin hatte lange mit der Zusage zu dem Treffen gezögert.

RND/dpa

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