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Bernd Althusmann schlägt Begrenzung der Amtszeiten für CDU-Kanzler vor

  • Der Chef der Niedersachsen-CDU, Bernd Althusmann, hat eine Begrenzung der Kanzlerschaft seiner Partei auf zwei Amtsperioden ins Spiel gebracht.
  • Dafür könnten die Wahlperioden auf fünf Jahre verlängert werden, sagte Althusmann in einem Interview.
  • Die Auseinandersetzung zwischen CDU und CSU über die Kanzlerkandidatur nannte er unnötig hart.
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Hannover/Frankfurt. Der niedersächsische CDU-Vorsitzende Bernd Althusmann will die Amtszeit von Kanzlern der CDU auf maximal zehn Jahre begrenzen.

„Wir sollten als Partei festlegen, die Kanzlerschaft auf zwei Wahlperioden zu begrenzen“, sagte Althusmann in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Montag. Die Wahlperioden sollten von vier auf fünf Jahre erhöht werden, um dann auf „maximal zehn Jahre“ Amtszeit zu kommen.

CDU inhaltlich und personell modernisieren

Nach der Ära Merkel müsse sich die CDU inhaltlich und personell modernisieren, sagte der Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident in Hannover. Die Union sei „durch die lange Amtszeit Angela Merkels vielleicht etwas zu selbstsicher, manchmal auch träge geworden“.

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Althusmann nannte die Auseinandersetzung zwischen CDU und CSU über die Kanzlerkandidatur von Armin Laschet unnötig hart. Aber auch dies sei das Ergebnis versäumter Erneuerung. Die Unionsparteien hätten trotz schlechter Erfahrungen „immer noch kein geordnetes Verfahren zur Festlegung eines gemeinsamen Kanzlerkandidaten“.

RND/dpa

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