Bericht: Berliner Polizist kauft „Volksempfänger“ aus NS-Zeit

  • Während seiner Dienstzeit hat ein Berliner Polizist offenbar einen Volksempfänger aus der Zeit des Dritten Reichs gekauft.
  • Einem Bericht zufolge erwarb er das mit Hakenkreuzen versehene Radio – begleitet von einem Kollegen – in einem Antiquitätenladen.
  • Ein Zeuge sagte demnach aus, die Beamten hätten sich unter 400 Röhrenradios nur für dieses interessiert.
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Berlin. Ein Berliner Polizeibeamter soll während eines Diensteinsatzes ein Radio aus den 1940er Jahren mit Hakenkreuzen darauf gekauft haben. Das berichtet der “RBB” und beruft sich auf Fotos des Vorfalls, die ein Zeuge zugespielt habe.

Den sogenannten Volksempfänger, den der Polizist in Begleitung eines Kollegen in einem Antiquitätenladen erwarb, transportierten sie demnach mit dem Dienstwagen. Zuvor sollen sie das Hakenkreuz fotografiert haben.

“Man hat ganz klar gemerkt, dass zwischen den 400 Röhrenradios nur dieses eine mit Hakenkreuz interessant für sie ist”, zitiert RBB den entsprechenden Zeugen. Dem Bericht zufolge ermittelt nun der Staatsschutz. Auch habe die Polizei zusätzlich eine Untersuchung wegen möglicher dienstrechtlicher Verstöße eingeleitet, heißt es.

RND/cz


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