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Russischer Spion schickte Infos zu Bundestagsgebäuden nach Moskau - Gerichtsurteil gefallen

  • Der russische Geheimdienst hat eine CD mit über 385 Grundrissdateien der vom Bundestag genutzten Liegenschaften erhalten.
  • Zuständig für die Spionage war ein 56-jähriger Mann aus Potsdam, der regelmäßig Sicherheitsprüfungen von elektronischen Geräten betraut war.
  • Jetzt ist das Urteil gefallen.
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Berlin. Wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit ist ein 56-Jähriger in Berlin zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Das Berliner Kammergericht sah es am Donnerstag als erwiesen an, dass der Mann aus Potsdam sensible Daten über Bundestagsgebäude verraten habe. Die Staatsanwaltschaft hatte zwei Jahre und neun Monate Haft gefordert, die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.

CD mit über 385 Grundrissdateien

Laut Anklage soll der Mann eine CD mit über 385 Grundrissdateien der vom Bundestag genutzten Liegenschaften erstellt und an den russischen Geheimdienst weitergegeben haben. Er war als Angestellter für eine Fremdfrima tätig, die von der Liegenschaftsverwaltung des Bundestags zur regelmäßigen Sicherheitsprüfung elektronischer Geräte eingesetzt wurde. Der Beschuldigte selbst hatte im Prozess geschwiegen.

RND/dpa

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