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  • Berlin: In der Rigaer Straße brennen die Barrikaden - Polizei rückt mit Wasserwerfer an

In Berlins Rigaer Straße brennen die Barrikaden

  • Der Streit um ein besetztes Haus in Berlin-Friedrichshain eskaliert.
  • In Berlin wurden am Mittwochmorgen Barrikaden errichtet und angezündet.
  • Die Polizei rückte mit einem Wasserwerfer an.
Johanna Apel
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Berlin. Im Berliner Stadtteil Friedrichshain ist der Streit um das besetzte Haus in der Rigaer Straße 94 eskaliert: Am Mittwochmorgen wurden Barrikaden errichtet und teilweise angezündet. Das bestätigte eine Sprecherin der Berliner Polizei auf Anfrage des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND). Aktuell versuche die Polizei, die Lage wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Im Internet kursieren derweil Videos von brennenden Gegenständen und hohen Rauchschwaden. Bewohner und Unterstützer des Hausprojekts machen in den sozialen Netzwerken mobil: „Die Verteidigung der Rigaer94 hat begonnen“, heißt es. Und weiter: „In dieser Minute wird die Straße verbarrikadiert und eine autonome Zone eingerichtet, um die Rote Zone des Senats zu verhindern. Kommt schnell vorbei.“

Video
Straßenkampf um „Rigaer 94“ in Berlin: Wasserwerfer und Räumpanzer im Einsatz
0:44 min
Im Streit um ein teilbesetztes Haus ist es in Berlin in der Rigaer Straße erneut zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Bewohner*innen gekommen.  © dpa
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Polizei rückt mit Wasserwerfer an

Die Berliner Polizei teilte auf Twitter mit, dass sie mit Steinen beworfen werde. Auch die Feuerwehr komme nicht durch, um das Feuer zu löschen. Aktuell werde der Einsatz eines Wasserwerfers vorbereitet.

Hintergrund ist eine für Donnerstag angekündigte Brandschutzprüfung des Hauses durch Vertreter des Eigentümers. Schon im Vorfeld hatten die Bewohner und Unterstützer der „Rigaer 94″ Protestaktionen und heftigen Widerstand angekündigt.

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Die Polizei hatte sich bereits auf einen großen Einsatz vorbereitet und von Mittwochnachmittag bis Freitagabend eine Sperrzone mit einem Demonstrationsverbot verhängt. Zugang zum abgesperrten Bereich haben nur Anwohner.

mit Agenturmaterial von dpa

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