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Berlin: Bundespräsident Steinmeier zum Ehrenbürger ernannt

  • Frank-Walter Steinmeier wurde zum Ehrenbürger Berlins ernannt.
  • Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller überreichte Steinmeier die Urkunde im Roten Rathaus.
  • Steinmeier erinnerte sich in seiner Dankesrede an seine ersten Jahre in der Stadt.
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Berlin. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist seit Montag Berliner Ehrenbürger. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) würdigte Steinmeiers Einsatz für die Demokratie und dessen Bestreben, Menschen für die Kultur des demokratischen Streits zu begeistern.

Steinmeier nahm die Urkunde, mit der ihm die Ehrenbürgerwürde verliehen wurde, bei einer Feierstunde im Roten Rathaus entgegen. In seiner Dankesrede erinnerte das Staatsoberhaupt an Berlinbesuche in seiner Studentenzeit, langes Warten an der DDR-Grenze, an Cafés und Kneipen in Kreuzberg, an das Wendejahr 1989/90 und den Umzug der Bundesregierung nach Berlin.

Steinmeier lebt seit 21 Jahren in Berlin. Für ihn und seine Familie sei die Stadt längst zur Heimat geworden. „Das war nicht schwer. Berlin ist bekanntermaßen tolerant gegenüber Neuankömmlingen“, sagte er. Berlin zeichne die Offenheit aus, das Fremde, das Andere, das Neue nicht auszuschließen, sondern es neugierig einzusaugen. Als Bundespräsident sei er froh und dankbar, wie lebendig, vielfältig und zupackend die Demokratie in Berlin sei.

In der Hauptstadt klappe zwar nicht immer alles, räumte der neue Berliner Ehrenbürger ein. „Eins stimmt aber auch: Wenn's nicht klappt, dann kriegt es in dieser Stadt wirklich jeder mit, der nicht aktiv weghört - und ganz Berlin diskutiert darüber.“

RND/dpa

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