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29 verletzte Polizisten nach Protesten gegen „Bundesnotbremse“ in Berlin

  • Angriffe wie Stein- und Flaschenwürfe bei der jüngsten Demonstration gegen die Verschärfung der Corona-Maßnahmen in Berlin haben zu Dutzenden verletzten Polizisten geführt.
  • Insgesamt waren 2200 Beamte am Einsatz beteiligt.
  • Im ganzen Tagesverlauf kam es zu Auseinandersetzungen mit aggressiven Teilnehmern der Proteste.
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Berlin. Bei der Demonstration gegen die bundesweite Verschärfung der Corona-Einschränkungen am Mittwoch in Berlin hat die Polizei rund 230 Menschen festgenommen. Aus der Menge seien Steine und Flaschen auf Polizisten geworfen worden, 29 Einsatzkräfte seien verletzt worden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ein Polizist habe seinen Dienst beenden müssen.

Insgesamt war die Polizei eigenen Angaben zufolge mit 2200 Beamten im Einsatz. Rund 10.000 Teilnehmer hatten sich am Mittwochmorgen auf der Straße des 17. Juni versammelt.

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Demo gegen Infektionsschutzgesetz: AfD-Politiker unter Protestierenden in Berlin
1:16 min
Am Mittwoch protestierten in Berlin tausende Menschen gegen das Infektionsschutzgesetz. Unter den Protestierenden war der AfD-Bundestagsabgeordnete Müller.  © RND
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Nur wenige Meter entfernt wurde im Bundestag über das bundeseinheitliche Gesetz zur Verschärfung der Maßnahmen debattiert. Weil ein Großteil der Protestierenden sich weigerte, Abstände einzuhalten und Masken zu tragen, ordnete die Polizei am Mittag die Auflösung der Kundgebung an.

Viele Menschen widersetzten sich, so dass die Polizei eingriff und die Menschen von der Straße des 17. Juni in den Tiergarten abdrängte. Dabei kam es zu Angriffen auf die Polizei, heftigen Rangeleien und Flaschenwürfen. Polizisten versprühten Pfefferspray. Einzelne Teilnehmer wurden weggetragen.

Anschließende Ansammlungen im angrenzenden Tiergarten habe die Polizei nach und nach aufgelöst. Am späten Nachmittag kam es zu einer weiteren Kundgebung.

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Auch diese Versammlung sei aufgelöst worden, hieß es. „Die Einsatzkräfte leiteten insgesamt 388 Ermittlungsverfahren ein“, darunter knapp 100 Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstößen gegen die Infektionsschutz­maßnahmen-Verordnung sowie diverse Strafermittlungs­verfahren.

RND/dpa

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