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Bericht: Mitangeklagter im Lübcke-Prozess als Gefährder eingestuft

  • Der im Prozess um den Mord an Walter Lübcke Mitangeklagte Markus H. war kürzlich aus der Untersuchungshaft entlassen worden.
  • Einem Bericht zufolge stufen ihn die Sicherheitsbehörden in Hessen weiter als gefährlich ein.
  • Er gilt demnach als rechtsetxremer Gefährder.
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Frankfurt/Main. Der aus der Untersuchungshaft entlassene Mitangeklagte im Lübcke-Prozess, Markus H., wird nach Recherchen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) als rechtsextremer Gefährder eingestuft. Dem Bericht zufolge halten die hessischen Sicherheitsbehörden H. auch nach der Haftentlassung für gefährlich. Das erfuhr auch die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen.

Der 5. Strafsenat des Oberlandesgericht Frankfurt hatte in der vergangenen Woche den Haftbefehl gegen H. aufgehoben. Er ist in dem Verfahren wegen Beihilfe angeklagt und soll den Hauptangeklagten Stephan Ernst politisch beeinflusst haben. Es geht in dem Prozess um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke Anfang Juni 2019.

Das Gericht hatte die Aufhebung des Haftbefehls mit Zweifeln an der Aussage Ernsts begründet, der mehrere Tatversionen geschildert hatte und dabei unterschiedliche Aussagen zur Rolle von H. gemacht hatte. Vor Gericht muss sich H. aber weiterhin verantworten. Die Bundesanwaltschaft wollte gegen die Haftentlassung Beschwerde einlegen.

RND/dpa

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