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„Vieles ist tatsächlich überspannt“

Nouripour und Buschmann: Politiker kritisieren BER-Klimaprotest

Omid Nouripour, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, spricht im Bundestag zu den Abgeordneten (Archivbild). Nach dem umstrittenen Klimaprotest auf dem Gelände des BER übt der Politiker Kritik an der Aktion.

Omid Nouripour, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, spricht im Bundestag zu den Abgeordneten (Archivbild). Nach dem umstrittenen Klimaprotest auf dem Gelände des BER übt der Politiker Kritik an der Aktion.

Berlin. Der Grünen-Vorsitzende Omid Nouripour hat die Störaktion von Klimaaktivisten am Hauptstadtflughafen BER kritisiert. Wenn Leben gefährdet würden und Menschen nicht in den Urlaub könnten, sei das nicht akzeptabel. Er könne alle verstehen, die davon „hypergenervt“ seien, sagte Nouripour dem Fernsehsender Welt. Proteste müssten nicht bequem sein, es sei aber eine Grenze erreicht, wenn Leben gefährdet werden oder Menschen in den Urlaub fliegen wollten. „Vieles ist tatsächlich überspannt“, sagte Nouripour.

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Buschmann: Strafe liegt bei Gerichten

Mitglieder der Protestgruppe „Letzte Generation“ hatten am Donnerstag den Betrieb am BER lahmgelegt. Der Betrieb auf Start- und Landebahnen wurde zwischenzeitlich gestoppt. Fünf Starts mussten nach Angaben des Flughafens gestrichen werden. 15 geplante Landungen wurden demnach etwa nach Leipzig und Dresden umgeleitet.

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Bundesjustizminister Marco Buschmann warb für harte Strafen für derartige Aktionen. „Bin für die volle Härte des Gesetzes“, schrieb der FDP-Politiker am Freitag auf Twitter. Zugleich machte er aber klar, dass über Strafen Gerichte entschieden und nicht die Politik.

RND/dpa

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