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  • Ben & Jerry’s: Israel-Baykott - Abgeordnete in Israel fordern Rücknahme des Verkaufsstopps von Eiscreme

Abgeordnete in Israel fordern Rücknahme von Verbot durch Ben & Jerry’s

  • Das US-amerikaniche Unternehmen Ben & Jerry’s hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass es nicht mehr Eiscreme für israelische Siedlungen auf besetztem Gebiet herstellen werde.
  • Nun hat eine Mehrheit des israelischen Parlaments den Hersteller zur Rücknahme seines Verkaufsstopps aufgefordert.
  • Arabische Parteien unterzeichneten den Brief nicht.
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Jerusalem. Die Mehrheit des israelischen Parlaments hat den Eiscremehersteller Ben & Jerry’s zur Rücknahme seines Verkaufsstopps in Siedlungen im besetzten Westjordanland und in Ost-Jerusalem aufgefordert. 90 der 120 Abgeordneten schrieben am Mittwoch einen Brief an das Unternehmen mit Sitz in Vermont in den USA, aus dem hervorgeht, dass sie „gemeinsam gegen die schändlichen Handlungen“ der Firma stünden.

Die Entscheidung, Eiscreme nicht mehr in israelischen Siedlungen zu verkaufen, sei „unmoralisch und bedauernswert“. Sie werde Hunderten jüdischen und arabischen Arbeitern schaden. Sie verstoße gegen ein Gesetz, das Boykotte der Siedlungen verbiete.

Arabische Parteien unterzeichneten nicht

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Arabische Parteien unterzeichneten den Brief nicht. Ben & Jerry’s hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass das Unternehmen nicht mehr Eiscreme für israelische Siedlungen auf besetztem Gebiet herstellen werde.

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Viele in der internationalen Gemeinschaft betrachten israelische Siedlungen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem als illegal. Rund 700 000 Israelis leben dort. Die Gebiete wollen die Palästinenser für einen eigenen Staat.

RND/AP

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