Bundespolizei zählt mehr als 10.000 illegale Einreisen über Belarus-Route

Migranten an der belarussischen-polnischen Grenze. (Symbolbild)

Migranten an der belarussischen-polnischen Grenze. (Symbolbild)

Potsdam. Die Bundespolizei hat seit Monatsbeginn knapp 2.300 unerlaubte Einreisen nach Deutschland mit einem Bezug zu Belarus festgestellt. Bis zum 21. November waren es seit Jahresbeginn nach Angaben des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam vom Montag insgesamt 10.128 unerlaubte Grenzübertritte, die zumeist über die deutsch-polnische Grenze erfolgten.

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Seit August sei der Migrationsdruck an der deutsch-polnischen Grenze im Zusammenhang mit der Durchreise von Migranten über Belarus und die Republik Polen massiv gestiegen, hieß es. Von Januar bis Juli hatte die Bundespolizei nur insgesamt 26 unerlaubt eingereiste Personen mit einem Belarus-Bezug festgestellt. Im August waren es dann 474 solcher illegalen Einreisen, im September 1.903 und im Oktober sogar 5.285.

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Die deutsch-polnische Grenze ist eine sogenannte Schengen-Binnengrenze, die grundsätzlich zu jeder Zeit und an jeder beliebigen Stelle überschritten werden kann. Die Bundespolizei führt nach eigenen Angaben aber im grenznahen Raum intensivierte Fahndungsmaßnahmen durch.

RND/epd

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