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Bei der Abschaffung der Zeitumstellung gibt es kaum Fortschritte

  • Die Mehrheit der EU-Bevölkerung will nach einer Befragung ein Ende der Zeitumstellung.
  • Bei der Umsetzung auf EU-Ebene aber gibt es kaum Fortschritte.
  • Die meisten Länder haben sich offenbar noch nicht auf eine Position festgelegt.
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Brüssel. Mit Blick auf das Ende der Zeitumstellung gibt es im Kreis der EU-Staaten auch ein Jahr nach Veröffentlichung der Kommissionspläne wenig Fortschritte. Ein großer Teil der Länder habe noch keine Position, hieß es aus Diplomatenkreisen in Brüssel. Es gebe die Sorge, dass die Auswirkungen einer Änderung nicht ausreichend erforscht und analysiert seien.

Die EU-Kommission hatte am 31. August 2018 die Ergebnisse einer öffentlichen Befragung verkündet, wonach sich von 4,6 Millionen Teilnehmern mehr als 80 Prozent für die Abschaffung der halbjährlichen Zeitumstellung aussprachen. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker kündigte darauf an, einen formalen Gesetzesvorschlag vorzulegen.

Das Europaparlament sprach sich seitdem mit breiter Mehrheit dafür aus, die Umstellung 2021 abzuschaffen. Damit die Änderung in Kraft treten kann, müssten aber auch die EU-Staaten mehrheitlich zustimmen. Bei den zuständigen Verkehrsministern gab es dazu bislang aber keine Einigung.

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RND/dpa