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Bayern: FFP2-Maskenpflicht in Nahverkehr und Einzelhandel beschlossen

  • Die Maskenpflicht wird in Bayern ab dem kommenden Montag verschärft.
  • Dann gilt im Nahverkehr und Einzelhandel die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.
  • Bislang reichen dort wie im Rest Deutschlands einfache Alltagsmasken.
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München. In Bayern gilt vom kommenden Montag (18. Januar) an eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte.

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RKI-Zahlen: 12.802 Corona-Neuinfektionen und 891 Todesfälle gemeldet
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Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 12.802 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet.  © dpa

Angesichts etwas zurückgehender Corona-Zahlen sprach Söder von einer „verhalten positiven Tendenz”. „Ein Großteil der Maßnahmen beginnt zu wirken”, sagte er am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München über den aktuellen Lockdown.

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Corona in Bayern: Rückgang der Neuinfektionen

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FFP2-Maskenpflicht sorgt in Bayern für Diskussionen
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Kritikpunkte sind vor allem die Kosten und die teilweise schlechte Verfügbarkeit.  © Reuters

Binnen 24 Stunden habe es in Bayern 1740 Neuinfektionen gegeben – fast 500 weniger als vor einer Woche. Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 158,8 liege der Freistaat bundesweit auf Platz sieben. Das sei nur ein Zwischenstand. Noch sei unklar, wie sich die Ferien auswirken. Dies werde man endgültig wohl gegen Ende dieser Woche sehen. Söder betonte, jedenfalls sei weiterhin Konsequenz und Geduld notwendig.

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Am Montag hatte Söder eine mögliche Impfpflicht für Beschäftigte in der Altenpflege ins Spiel gebracht. Patientenschützer, aber auch Politiker mehrerer Parteien lehnten das am Dienstag ab. Söder bekräftigte seine Aussage jedoch. Eine allgemeine Corona-Impfpflicht stehe nicht zur Debatte, jedoch solle der deutsche Ethikrat eine mögliche Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen prüfen.

RND/dpa

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