Bayern beendet Beherbergungsverbot ab Samstag

  • Ab Samstag gilt das umstrittene Beherbergungsverbot für Reisende aus Risikogebieten in Bayern nicht mehr.
  • Das verkündete der Chef der bayerischen Staatskanzlei, Florian Herrmann, am Freitag.
  • Außerdem fällt in Bayern künftig die Teilnehmergrenze für Gottesdienste unter freiem Himmel weg.
Anzeige
Anzeige

München. Das umstrittene Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots läuft in Bayern an diesem Freitag aus. Die Staatsregierung verzichte auf eine Verlängerung der Vorschrift, „wir belassen es dabei“, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München.

Zuvor hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bereits angekündigt, dass Bayern diesen Weg beschreiten werde. Er sagte auch für die anderen Bundesländer ein baldiges Ende der Beherbergungsverbote voraus. Auch das Saarland hatte das Beherbergungsverbot am Freitag bereits aus seinen Corona-Regeln gestrichen.

Video
Söder: Beherbergungsverbot für Urlauber wird fallen
0:52 min
„Es geht um die Wurst“: Die Kritik an den Bund-Länder-Beschlüssen im Anti-Corona-Kampf reißt nicht ab. Bei einem großen Streitpunkt gibt es eine Annäherung.  © dpa
Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Keine Obergrenze mehr für Gottesdienste unter freiem Himmel

Staatskanzleichef Herrmann gab gegenüber der dpa noch eine weitere Änderung bekannt. Für Gottesdienste unter freiem Himmel gibt es in Bayern künftig keine Personenobergrenze mehr. Die bisherige Höchstzahl von 200 Teilnehmern gelte ab Samstag nicht mehr. Dies sei für die Gläubigen und die Kirchen gerade mit Blick auf Allerheiligen und Weihnachten eine wichtige Botschaft.

Anzeige

Es bleibe aber dabei, dass bei den Gottesdiensten die Abstandsregeln, die Maskenpflicht und auch die Hygienekonzepte eingehalten werden müssten. “Ich vertraue hier auf die Umsetzung der Pfarrgemeinden und der Gottesdienstbesucher”, sagte Herrmann.

RND/dpa/feh

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen