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„Das ist unerträglich“: Baerbock „beschämt“ über zunehmenden Antisemitismus in Deutschland

Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Außenministerin von Deutschland, spricht bei einer Pressekonferenz. (Archivbild)

Washington.Außenministerin Annalena Baerbock hat sich „beschämt“ über die Zunahme des Antisemitismus in Deutschland gezeigt. Die Grünen-Politikerin äußerte sich am Montag bei einer virtuellen Veranstaltung der jüdischen Organisation B’nai B’rith International in Washington zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

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„Terroristische Angriffe auf Synagogen, Hassrede, Juden, die eine Kippa tragen und deshalb auf offener Straße in Berlin angegriffen werden, und Menschen, die gelbe Sterne mit der Aufschrift „ungeimpft“ bei Demonstrationen tragen - all das ist unerträglich“, sagte sie in einer vorab aufgezeichneten Videobotschaft. „Wir reagieren auf solche Taten mit der ganzen Härte unserer Gesetze.“

Für die neue Bundesregierung bekannte sich Baerbock dazu, „die Erinnerung an den Holocaust wachzuhalten“. Sie kündigte einen verstärkten Kampf gegen Antisemitismus und gegen die Verfälschung des Holocaust in Deutschland ebenso wie im Ausland an.

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Baerbock: „Für die neue deutsche Regierung ist und bleibt die Sicherheit Israels Staatsräson“

Die Ministerin unterstrich zugleich die Freundschaft mit Israel. „Für die neue deutsche Regierung ist und bleibt die Sicherheit Israels Staatsräson“, sagte Baerbock. „Wir erheben unsere Stimme gegen unbegründete Kritik und Hass gegen Israel. Wir unterstützen Abkommen zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und arabischen Staaten - und wir treten für die Zusammenarbeit zwischen Israel und den Palästinensern ein.“

Im November 2005 hatten die Vereinten Nationen den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust ausgerufen. An diesem Tag im Jahr 1945 hatten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des deutschen Konzentrationslagers Auschwitz in Polen befreit. Die Nazis hatten dort mehr als eine Million Menschen - vor allem Juden - ermordet. Der Tag wird in Deutschland seit 1996 als Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus begangen.

RND/dpa

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