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Baerbock: „Sicherheit Israels ist Teil deutscher Staatsräson“

  • Grünen-Politikerin Annalena Baerbock fordert stärkere diplomatische Bemühungen im Nahost-Konflikt.
  • Deutschland müsse unter anderem Vermittler in die Region schicken.
  • Gleichzeitig bekräftigte die Kanzlerkandidatin Israels Recht auf Selbstverteidigung.
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Berlin. Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock macht sich für verstärkte diplomatische Bemühungen im Nahost-Konflikt zwischen Israel und der islamistischen Hamas stark. „Die Sicherheit Israels ist Teil deutscher Staatsräson“, sagte die Grünen-Politikerin am Montag. „Hochrangige Vertreter der Bundesrepublik Deutschland sollten in Abstimmung mit den Vereinigten Staaten von Amerika und der EU in die Region entsandt werden“.

Aus Berlin heraus müsse auf diejenigen eingewirkt werden, die über Einfluss bei der Hamas verfügten. „Das bedeutet vor allem in diesen schwierigen Zeiten intensive Telefon-Diplomatie und der Einsatz von Sonder-Emissären“, sagte Baerbock.

Seit vergangener Woche beschießen militante Palästinenser im Gazastreifen Israel mit Raketen. Israels Armee reagiert darauf mit Angriffen auf Ziele im Gazastreifen, vor allem durch die Luftwaffe.

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Baerbock bekräftigt Israels Recht auf Selbstverteidigung

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„Es braucht ein sofortiges Ende der Gewalt“, bekräftigte Baerbock und verurteilte die Angriffe auf Israel sowie die Opfer auf beiden Seiten. „Die Zivilbevölkerung leidet am allermeisten. In Israel und auch im Gaza-Streifen wurden Kinder getötet“.

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Sie begrüße, dass US-Präsident Joe Biden nun vermitteln wolle. Die EU und Deutschland sollten dabei unterstützen. Zudem verwies Baerbock - wie schon Bundeskanzlerin Merkel - auf das Recht der Israelis auf Selbstverteidigung.

RND/dpa

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