Zeichen der Solidarität

Baerbock sagt Moldau zusätzliche Hilfen in Höhe von 32 Millionen Euro zu

Annalena Baerbock auf der dritten Unterstützerkonferenz für Moldau in Paris.

Annalena Baerbock auf der dritten Unterstützerkonferenz für Moldau in Paris.

Paris. Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat zusätzliche deutsche Hilfen in Höhe von gut 32,3 Millionen Euro für die besonders unter den Folgen des Ukraine-Kriegs leidende Republik Moldau zugesagt. Die Mittel sollten unter anderem für die Stärkung erneuerbarer Energien, die Förderung der Energieeffizienz und den Ausbau kommunaler Infrastruktur eingesetzt werden, hieß es am Montag bei der dritten internationalen Unterstützerkonferenz für die ehemalige Sowjetrepublik in Paris aus deutschen Delegationskreisen.

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Aus dem Bundesentwicklungsministerium (BMZ) kommen von der Gesamtsumme der neuen Zusagen nach Darstellung von Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) 28,7 Millionen Euro. Mit dem Geld soll demnach vor allem die Energieeffizienz von Gebäuden erhöht werden. Schulze erklärte, die Bundesregierung wolle ein klares Zeichen der Solidarität an die Republik Moldau senden. „Mit unserer Unterstützung helfen wir dabei, bedürftige Menschen gut über den Winter zu bringen.“ Zudem helfe man Moldau dabei, aus der Abhängigkeit von Russlands Energielieferungen herauszukommen.

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Moldau wurde im Juni wie auch die Ukraine zum EU-Beitrittskandidaten erklärt. Das Land nahm zu Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine Hunderttausende Flüchtlinge auf. Davon sind rund 90.000 weiter im Land - auch deshalb benötigt es Unterstützung.

Das zwischen Rumänien und der Ukraine liegende Moldau mit rund 2,6 Millionen Einwohnern ist eines der ärmsten Länder Europas. Eine erste Geberkonferenz hatte es im April in Berlin und eine zweite im Juli in Bukarest gegeben. Dabei kamen insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro zusammen, die als Unterstützung zugesagt wurden. Es handelt sich zum Teil um Budgethilfen, Projektmittel, zinsgünstige Kredite und längerfristige Förderung etwa im Energiebereich. Im nächsten Jahr ist ein weiteres Treffen in der moldauischen Hauptstadt Chisinau geplant.

RND/dpa

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