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UN-Treffen zur Ernährungssicherheit

Baerbock setzt sich für abgestimmtes Vorgehen gegen russische Getreideblockade ein

Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock bei einer Pressekonferenz mit dem dänischen Außenminister Kofod. (Archivbild)

Berlin/New York. Außenministerin Annalena Baerbock hat ein international abgestimmtes Vorgehen gegen eine drohende Hungerkrise als Folge der russischen Getreideblockade im Krieg gegen die Ukraine verlangt.

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„Es ist unerlässlich, dass wir jetzt als Weltgemeinschaft schnell, abgestimmt und mit konkreten Schritten handeln“, teilte die Grünen-Politikerin am Mittwoch vor ihrer Abreise nach New York mit. Baerbock wollte dort am Abend an einem Treffen bei den Vereinten Nationen zur Ernährungssicherheit teilnehmen. Zu den Beratungen hatte US-Außenminister Antony Blinken rund 35 Staaten eingeladen, darunter auch jene, deren Bevölkerung am schwersten betroffen ist.

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Brachliegende ukrainische Felder, zerstörte Getreidespeicher, bombardierte Transportwege und blockierte Häfen seien der Grund dafür, dass der Weltmarkt nicht mit dringend benötigtem Getreide beliefert werden könnte, kritisierte Baerbock. Durch Russlands Krieg seien weltweit die Preise für Weizen, Mais und Speiseöl massiv gestiegen. Damit treffe der russische Präsident Wladimir Putin die Ärmsten der Welt am härtesten. Er treffe jene, die bereits unter Dürren, der Klimakrise und den wirtschaftlichen Folgen von Corona litten und auf Hilfe angewiesen seien. „Russland nimmt Hungerkrisen im globalen Süden nicht nur zynisch in Kauf. Es nutzt Hunger als Waffe, um Gefolgschaft einzufordern“, erklärte Baerbock.

Dem setze man Solidarität und Hilfe entgegen und stütze so die internationale Ordnung, die Russland brutal attackiere, betonte die Ministerin. „Damit schützen wir Menschenleben, die Russland willentlich aufs Spiel setzt.“ Deutschland bringe sich in die von UN-Generalsekretär Antonio Guterres geleitete Arbeitsgruppe zur Bewältigung der Krise ein. Man werde kurzfristig die Ukraine unterstützen und weltweit humanitäre Hilfe leisten. Langfristig setze man sich gegen die Klimakrise, Dürren und vor allem für eine nachhaltige Entwicklung auch in den ärmsten Teilen der Welt ein.

RND/dpa

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